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Der Schatz, der 300 Jahre lang verborgen war

Im Hof des Kaufmanns Langkilde fand man 1987 einen großen Münzschatz, bestehend aus über 2.100 Münzen mit einem Gesamtgewicht von etwa 32 kg. Der Schatz hatte einen Wert von ungefähr 1.500 Talern – ein Vermögen, mit dem der Besitzer damals zwei große Immobilien mitten in Køge hätte kaufen können. Der Schatz wurde nach 1673 vergraben, wie die Münzstempel zeigen.

Man vermutet, dass der Eigentümer des Hofes, der Kaufmann Jens Falch, den Münzschatz vergrub, um sein Geld zu sichern. Angesichts der unsicheren Zeiten war es vermutlich sehr klug, einen Teil seines Vermögens für schlechtere Tage zu verstecken. Der Kaufmann starb 1705, ohne den Schatz je wieder auszugraben.

Der Silberschatz von Køge – durch Zufall gefunden

Es begann nicht als Ausgrabung – nur ein kleiner Graben für ein Erdkabel, bei dem zwei Elektriker 1987 auf etwas Hartes im Boden stießen. Silbermünzen – viel mehr, als man zuerst dachte. Hier lag ein Schatz, den niemand über 300 Jahre hinweg berührt hatte. Die Münzen stammen hauptsächlich aus dem 17. Jahrhundert und enthalten etwas äußerst Seltenes: mehrere Hundert waren völlig neu, stempelglänzend und nie im Umlauf gewesen.

Es gibt viele Geschichten darüber, warum der Schatz versteckt wurde – und warum er nie wieder ausgegraben wurde. Vielleicht konnte der Kaufmann seinen Nachkommen nichts mehr davon erzählen. Das Silber lag über Jahrhunderte verborgen, während das Leben darüber weiterging. Der Silberschatz erinnert uns daran, dass Menschen – damals wie heute – Dinge verstecken, wenn die Zukunft ungewiss erscheint.

 

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