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Die Klosterkirche von Sorø – wo Holbergs Geschichte endet

Hier, mitten in Sorø, steht die Kirche, in der einige der mächtigsten und bedeutendsten Persönlichkeiten Dänemarks begraben liegen. Könige. Königinnen. Und ein Mann, der sich mit Worten in die Geschichte eingeschrieben hat. Ludvig Holberg.

Er besaß Tersløsegaard und verbrachte dort seine Sommer, nah an der Erde, der Arbeit und dem Alltag. Doch hier, in der Klosterkirche von Sorø, findet sein Leben seinen Abschluss. Holberg hatte dies selbst so bestimmt. Er vermachte sein Vermögen der Akademie von Sorø und sorgte dafür, dass sein Name und sein Werk Teil der Geschichte dieses Ortes wurden.

Andere bedeutende Persönlichkeiten

Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert gegründet und birgt noch immer Spuren der Macht und des Glaubens, die das Land geprägt haben. Hier ruht auch Absalon, eine der einflussreichsten Persönlichkeiten Dänemarks. Dass er hier begraben wurde, war kein Zufall. So liegen auch Christoffer II., Valdemar Atterdag und Margrethe I.s Sohn, König Oluf, in der Kirche begraben.

Hier liegt auch Bernhard Severin Ingemann, der 1822 in Sorø angestellt wurde und den Rest seines Lebens in der nach ihm benannten Dienstwohnung verbrachte. Hier schrieb er seine historischen Romane und die bekannten „Morgen- und Abendlieder“ am See, darunter „Im Osten geht die Sonne auf“.

Hier verbrachte Holberg die letzten Jahre seines Lebens

Tersløsegaard