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Das Haus, das aus der Asche wiederauferstand  

Es grenzt fast an ein Wunder, dass Christianssæde noch immer hier steht.

Im Jahr 1979 brach unter dem Dach ein kleiner Brand aus. Die Flammen wurden schnell gelöscht, doch das Wasser, das das Haus rettete, wurde ihm beinahe zum Verhängnis. Als das Gebäude anschließend zum Schutz vor Regen in Plastikfolie eingepackt wurde, staute sich die Feuchtigkeit darin. Schimmel und Fäulnis breiteten sich aus, und die Schäden waren so umfangreich, dass große Teile des Gebäudes abgerissen werden mussten. Am Ende blieben nur noch etwa zwei Drittel der Mauern stehen.

Erst 47 Jahre nach dem Brand stand Christianssæde wieder vollständig restauriert da. Hinter diesem Ergebnis verbergen sich Tausende von Arbeitsstunden und ein kompromissloser Respekt vor der Geschichte des Hauses.

Der verborgene mittelalterliche Brunnen

Handgefertigte Ziegelsteine, maßgefertigte Flügeltüren und geschmiedete Beschläge wurden nach alten Handwerkstraditionen hergestellt, während eine moderne Erdwärmeheizung diskret für Wärme unter den historischen Fußböden sorgt.

Sie befinden sich nun im Kellerflur – einst der Arbeitsort der Bediensteten. Hier finden Sie unter anderem den alten mittelalterlichen Brunnen, der bei der Restaurierung zum Vorschein kam und heute Teil der hauseigenen Sauna ist.