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Ein königliches Jagdschloss

Christianssæde war nicht nur ein Herrenhaus. Es wurde auch als kleines Jagdschloss eingerichtet – inspiriert von den königlichen Jagdschlössern jener Zeit, in denen Natur, Jagd und vornehmes Leben miteinander verschmolzen. Der umliegende Christianssæde-Wald beherbergt noch immer einen großen Bestand an Damwild, und die Jagdtradition lebt bis heute weiter.

Der Jagdsalon spiegelt diese Geschichte wider. An den Wänden hängen Jagdszenen, darunter ein Werk des niederländischen Künstlers Melchior de Hondecoeter. Die farbigen, mit Wolle verkleideten Wände und die dramatischen Materialien sind vom barocken Gespür für Wärme, Kontraste und Details inspiriert – jedoch mit einem zeitgenössischen Ausdruck interpretiert.

Die persönliche Jagdtrophäe

Über dem Kamin hängt eine ganz besondere Trophäe. Sie stammt von einem Damhirsch, den Andreas Karberg selbst im Christianssædeskov erlegt hat – dem ersten und bislang einzigen Hirsch, den er erlegt hat. Heute zieht er es vor, dass die Hirsche alt werden und weiterhin von den vielen Besuchern des Waldes bewundert werden können.